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Pressemitteilung

Eine Police für alle: Flottenversicherungen für gewerbliche Fuhrparks

Sattelschlepper, Busse, Transporter oder Pkw - Fahrzeugflotten sind so unterschiedlich wie die Branchen, in denen sie eingesetzt werden. Eines jedoch ist allen gemeinsam: Der Fuhrpark ist ein erhebliches Kapital des Unternehmens und sollte deshalb auch sorgsam verwaltet werden. Ein wichtiger Aspekt ist die Versicherung der wertvollen Fahrzeuge. Mit einer Rahmenversicherung für die gesamte Flotte können die Unternehmer Geld und Zeit sparen. Im besten Fall bieten Versicherungen zusätzliche Serviceleistungen, die ihnen Hilfestellung nach Unfällen oder Unterstützung beim Schaden-Management bieten.

"Unfälle schmälern den Gewinn unserer Firmenkunden oft erheblich", erklärt Harald Seliger, Kfz-Experte bei der KRAVAG-Versicherung. "Die Schadennebenkosten wie Selbstbehalte in der Versicherung oder Lohnfortzahlungen für verunglückte Mitarbeiter muss jedes Unternehmen selbst tragen." Einige Versicherungen haben sich auf die speziellen Anforderungen und Risiken von Flottenkunden eingestellt und bieten als Ergänzung des Versicherungspaketes zusätzliche Dienstleistungen und Schadenverhütungs-Modelle an, von denen auch die Unternehmer profitieren.

Einheitlicher Beitragssatz für alle Fahrzeuge

Spezielle Flottenversicherungen gibt es in der Regel für Fuhrparks mit mindestens zehn versicherten Kraftfahrzeugen. Aber auch Firmen mit kleineren Fuhrparks bekommen bei den meisten Gewerbeversicherern günstige Spezialpolicen für ihre Fahrzeuge. Unternehmer, die mehr als 30 Fahrzeuge haben, können die Beiträge vielfach individuell aushandeln. Wenn sie in der Vergangenheit wenige Unfälle verursacht haben, ein funktionierendes Fuhrpark-Management nachweisen und regelmäßige Fahrerschulungen durchführen, haben sie bei den Verhandlungen gute Karten.

Das besondere an einer Flottenversicherung ist der einheitliche Beitragssatz für alle Fahrzeuge, der immer ein Jahr gültig ist. Ob ein Fahranfänger am Steuer sitzt oder der erfahrene Trucker, das hat keinen Einfluss auf den Beitrag. Kommen im Laufe des Jahres neue Fahrzeuge dazu, gilt ebenfalls der gleiche Beitragssatz. Und auch das Auto des Geschäftsführers kann meist über die Kfz-Flottenversicherung des Unternehmens versichert werden. Die Beitragshöhe richtet sich zum Beispiel nach den Fahrzeugtypen, der Art der Nutzung, den schadenfreien Jahren. Auch die jährliche Kilometerleistung und der Abstellort der Fahrzeuge können sich auswirken. Grund zur Freude haben am Jahresende alle Flotteninhaber, die die vereinbarte Schadenquote unterschritten haben. Im günstigsten Fall verbessert sich ihr Vertrag um bis zu drei Schadenfreiheitsklassen; der Beitrag wird entsprechend geringer.

Zusatzbausteine ergänzen das Leistungsangebot

Zur Grundausstattung jeder Flottenversicherung gehören die Kfz-Haftpflicht und die Kaskoversicherung. Unternehmer, die Gefahrgut oder umweltgefährdende Stoffe wie Farben und Lösungsmittel transportieren, sollten darauf achten, dass in der Haftpflichtversicherung auch eine Umweltschadensversicherung eingeschlossen ist. Denn seit dem Inkrafttreten des neuen Umweltschadensgesetzes Ende 2007 werden sie auch ohne Verschulden zur Kasse gebeten, wenn sie die geschützte Tier- und Pflanzenwelt, Gewässer, Grundwasser oder Boden schädigen. Wenn die Fahrzeuge öfter innerhalb Europas unterwegs sind, sollte das Fährrisiko in der Vollkaskoversicherung eingeschlossen sein. Dann tritt die Versicherung ein, falls ein Schiff in Seenot gerät und das Fahrzeug über Bord gespült wird oder geopfert werden muss, um weiteren Schaden abzuwenden. Bei den meisten Versicherern kann das Leistungspaket durch Zusatzbausteine erweitert werden. Möglich sind zum Beispiel die Neuwertentschädigung für Lkw und Zugmaschinen innerhalb des ersten Jahres nach einem Totalschaden, ein Komplettschutz für Betriebsschäden an Motor und Getriebe in der Vollkaskoversicherung oder der Einschluss von Eigenschäden in der Haftpflichtversicherung. Für Pkw ist auch der Abschluss eines Schutzbriefes möglich.

Versicherung plus Service: Entscheidend ist das Gesamtpaket

Ebenso wichtig wie die Versicherungsleistungen sind auch die Serviceangebote einer Versicherung. Welche Unterstützung gibt es im Schadenfall? Ist die Versicherung im Ernstfall rund um die Uhr erreichbar? Gibt es Hilfestellung bei der Schadenverhütung? Bei Flottenfahrzeuge, die in der Regel permanent unterwegs sind, ist die Unfallgefahr naturgemäß höher als bei privat genutzten Pkw. Besonders kritisch wird es, wenn nach einem Unfall Kraftstoff ausläuft, das Auto eine Ölspur auf der Fahrbahn hinterlässt oder giftige Ladung in der Erde versickert. "In den Fahrzeugen unserer Kunden ist unsere Notfalltelefonnummer für Umweltschäden deshalb immer parat", sagt Seliger. "Die Experten der KRAVAG Umweltschutz und Sicherheitstechnik GmbH sind rund um die Uhr erreichbar." Die Ingenieure und Geologen des R+V-Dienstleisters übernehmen das komplette Schadenmanagement von Umweltschäden, angefangen von den Sofortmaßnahmen über die Verhandlungen mit den Umweltbehörden bis hin zur fachgerechten Sanierung. Ein weiterer positiver Effekt: Durch den schnellen und effizienten Einsatz der erfahrenen Umweltexperten können kritische Presseberichte und damit Imageschäden vom Unternehmer abgewendet werden.

Einsparungen bringt den Firmen ein qualifiziertes Schadenverhütungs-Management. "Gemeinsam mit dem Unternehmer und der SVG-Consult analysieren wir die individuellen Schadendaten der Firmenflotte", erklärt Seliger. "Wenn sich beispielsweise Rangierschäden häufen oder einzelne Fahrer besonders auffällig sind, wissen wir, wo wir den Hebel ansetzen müssen." Mit dem Firmenchef werden gezielte Schadenverhütungs-Maßnahmen vereinbart wie zum Beispiel Fahrerschulungen oder die Installation von Sicherungseinrichtungen. Bei Lkw-Flotten beispielsweise sind Fahrer-Assistenz-Systeme ein sicheres Mittel Schäden zu verhüten. Wer seine Fahrzeuge mit einem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP), einem Abstandsregeltempomaten und einem Spurassistenten ausstattet, kann Unfälle nach Expertenmeinung etwa um ein Drittel reduzieren. So spart der Unternehmer erhebliche Schadennebenkosten und ist bei der nächsten Prämienverhandlung für seine Fahrzeugflotte deutlich im Vorteil.

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Letzte Änderung: 20.03.2009
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