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KRAVAG-Versicherungen wachsen in schwierigem Marktumfeld

Deutliche Erholung im Verkehrsgewerbe - Vertriebsweg Straßenverkehrsgenossenschaften als stabiler Erfolgsfaktor - Extreme Witterungsbedingungen treiben Schadenquote in die Höhe und belasten Jahresergebnis - Wachstumskurs der KRAVAG setzt sich 2011 fort
Hamburg, 30. Juni 2011. KRAVAG bleibt weiter auf Wachstumskurs: Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2010 stiegen die Beitragseinnahmen der KRAVAG-LOGISTIC in den ersten fünf Monaten 2011 um 13 Prozent auf 318,8 Millionen Euro, die der KRAVAG-ALLGEMEINE um fünf Prozent auf 241,6 Millionen Euro. "Die Basis für unseren Erfolg ist und bleibt die stabile Partnerschaft mit den Straßenverkehrsgenossenschaften. Weiterhin bewährt hat sich auch das Konzept, maßgeschneiderte Versicherungslösungen für das Verkehrsgewerbe zu entwickeln. So konnten wir 2010 unseren Marktvorsprung im gewerblichen Güterverkehr erneut ausbauen", betonte Dr. Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der KRAVAG-Gesellschaften heute auf der Delegiertenversammlung der KRAVAG-SACH VVaG in Hamburg.
2010: KRAVAG-LOGISTIC baut Marktführerschaft im gewerblichen Güterverkehr weiter aus - Anziehende Konjunktur im Verkehrsgewerbe - Starker Schadenanstieg durch strengen Winter und hohe Fuhrparkauslastung - Jahresergebnis rutscht ins Minus (-6,8 Mio. Euro)
Trotz eines nach wie vor schwierigen Marktumfelds konnte die KRAVAG-LOGISTIC ihr Vorjahreswachstum deutlich übertreffen. "Die Kunden sind von unserem Know-how und von der Qualität unserer Spezialprodukte überzeugt. So gelang es, unsere führende Stellung im gewerblichen Güterverkehr weiter zu festigen", freut sich der KRAVAG-Chef Dr. Rollinger. Insgesamt stieg die Anzahl der Verträge auf rund 849.000. Ein starkes Wachstum verzeichneten die Beitragseinnahmen: Während der Kfz-Markt mit 0,6 Prozent nur leicht wuchs, stiegen die gebuchten Bruttobeiträge beim Spezialversicherer KRAVAG um 8,0 Prozent auf 575 Millionen Euro. Hier schlug sich das äußerst erfolgreiche Wechselgeschäft 2009/2010 mit einem Nettosaldo von 29.000 neuen Verträgen nieder. Die beitragsstärkste Sparte der KRAVAG-LOGISTIC, die Kraftfahrtversicherung, erzielte 2010 Beitragseinnahmen von 426,9 Millionen Euro (+7,9 Prozent). Nachdem der Transportversicherung im Vorjahr den Sprung an die Marktspitze gelungen war, erzielte sie auch 2010 ein erfreuliches überdurchschnittliches Beitragswachstum von 4,0 Prozent auf 126,5 Millionen Euro.
Neben der positiven Beitragsentwicklung war das Geschäftsjahr 2010 von einem Schadenaufwand geprägt, der überproportional zum gebuchten Bruttobeitrag zunahm. Das lag einerseits an dem lang anhaltenden strengen Winter. Andererseits brachte die wirtschaftliche Erholung für das Speditionsgewerbe eine extreme Auslastung des Fuhrparks und damit verbunden eine erhöhte Schadenfrequenz mit sich. Dadurch stieg die Brutto-Schadenquote auf 95,6 Prozent (2009: 80,3 Prozent). Die Kostenquote verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr wieder leicht von 17,0 auf 16,5 Prozent. Aufgrund des ungünstigen Schadenverlaufs schloss die KRAVAG-LOGISTIC das Geschäftsjahr 2010 mit einem Jahresfehlbetrag von 6,8 Millionen Euro ab (Vorjahr: Jahresüberschuss von 8,8 Millionen Euro).

2011: Deutliche Erholung im Transportgewerbe

Nach der überstandenen Wirtschaftskrise zeichnen sich für das Verkehrsgewerbe wachsende Transportleistungen und stärkere Auslastungen ab. Der Spezialversicherer KRAVAG startete erfolgreich ins laufende Geschäftsjahr: Vor allem durch die anziehende Konjunktur im Transportgewerbe erzielte die KRAVAG-LOGISTIC in den ersten fünf Monaten 2011 ein Beitragswachstum von 13 Prozent auf 318,8 Millionen Euro. Auch 18.000 Netto-Neuabschlüsse aus dem Wechselgeschäft trugen zum erfolgreichen Jahresauftakt bei. Für das Gesamtjahr rechnet Dr. Rollinger damit, dass sich die Rahmenbedingungen für das Verkehrsgewerbe weiter verbessern werden. "Wir gehen daher für 2011 ebenfalls mit einem Beitragswachstum über dem Marktdurchschnitt aus." Allerdings hat der jahrelange Preiskampf im gewerblichen Kfz-Versicherungsgeschäft auch bei KRAVAG Spuren hinterlassen. Ein zentrales Zukunftsthema ist deshalb, den Spezialversicherer wieder in die Gewinnzone zu bringen. "Um die Marktposition der KRAVAG zu stärken, müssen wir wieder ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schadenaufwendungen und Beitragseinnahmen erreichen", betonte Dr. Rollinger.

KRAVAG-Logistic-Police wird erweitert

Die spezialisierte Produktpalette der KRAVAG wird noch in diesem Jahr erweitert: Die klassische KRAVAG-Logistic-Police (KLP) wird um die "KLP-blau" und die Forderungsausfallversicherung ergänzt. Die "KLP-blau" umfasst die Sparten D&O, Internet- und Wirtschaftskriminalität sowie Rechtsschutz. Während für die bekannte KLP der Risikoträger die KRAVAG-LOGISTIC ist, werden die KLP-blau und auch die Forderungsausfallversicherung durch die R+V gezeichnet.

2010: KRAVAG-ALLGEMEINE - Marktposition im Kfz-Geschäft gegen starken Wettbewerb weiter ausgebaut - Harter Winter prägt Schadenverlauf - Jahresergebnis auf -4,9 Millionen Euro gesunken

Mit einem Beitragsplus von 8,1 Prozent (Markt: +0,6 Prozent) auf 328,7 Millionen Euro konnte die KRAVAG-ALLGEMEINE 2010 trotz starken Wettbewerbs ihre Marktposition erneut ausbauen. Insgesamt stieg die Zahl der Verträge auf 1,9 Millionen. Als einen wichtigen Erfolgsfaktor sieht Dr. Norbert Rollinger die erneut gute und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Maklervertrieb.

Der außergewöhnlich harte und lange Winter hat den Schadenverlauf im Geschäftsjahr geprägt und führte zu einem erhöhten Geschäftsjahresschadenaufwand. Die bilanzielle Schadenquote konnte dennoch gegenüber dem Vorjahr leicht auf 88,6 Prozent verbessert werden (2009: 90,2 Prozent). Die Brutto-Kostenquote lag mit 16,6 Prozent ebenfalls unter dem Vorjahr (17,2 Prozent) und blieb auch erneut unter Marktniveau. Insgesamt schloss die KRAVAG-ALLGEMEINE das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von 4,9 Millionen Euro.

2011: Unvermindertes Wachstum in den ersten fünf Monaten

In den ersten fünf Monaten 2011 baute die KRAVAG-ALLGEMEINE ihre Marktposition weiter aus: Die Beitragseinnahmen stiegen um 5,0 Prozent auf 241,6 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr plane die KRAVAG-ALLGEMEINE, ihren Wachstumskurs fortzusetzen, so Dr. Rollinger. "Dabei werden wir verstärkt die Schadenentwicklung im Auge haben, um zu einer ertragsorientierten Entwicklung zurückzukehren."

Personelle Veränderungen in den Aufsichtsräten der KRAVAG-Gesellschaften

KRAVAG-LOGISTIC Versicherungs-AG
Das Mandat des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Hermann Grewer, Inhaber der Hermann Grewer Spedition GmbH & Co. KG, Gelsenkirchen, und Präsident des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., Frankfurt am Main, endet turnusgemäß am 30. Juni 2011. Dr. Friedrich Caspers, Vorsitzender des Vorstandes der R+V Versicherung AG, Wiesbaden, wird in den Aufsichtsrat wiedergewählt. Neu in den Aufsichtsrat wird Hans-Dieter Otto, Spedition Otto, Benneckenstein, gewählt.

KRAVAG-ALLGEMEINE Versicherungs-AG
In den Aufsichtsrat wiedergewählt werden Dr. Friedrich Caspers, Vorsitzender des Vorstandes der R+V Versicherung AG, Wiesbaden, Dr. Christoph Lamby, Mitglied des Vorstandes der R+V Versicherung AG, Wiesbaden, Prof. Dr. Karlheinz Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., Frankfurt am Main, und Adalbert Wandt, Präsident des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen e.V., Braunschweig.

KRAVAG-SACH Versicherung des Deutschen Kraftverkehrs VaG
Georg Menell, Georg Menell Transportunternehmen GmbH & Co. KG, Ronnenberg, wird als Nachfolger für den verstorbenen Eduard Meyer, ehemaliger Geschäftsführer der Eduard Meyer Spedition KG, Bremervörde, bis zum Ende von dessen Mandatszeit 2014 in den Aufsichtsrat gewählt.

KRAVAG-HOLDING AG
Dr. Norbert Rollinger, Mitglied des Vorstandes der R+V Versicherung AG, Wiesbaden, und Dr. Hans-Jochen Leupelt, Geschäftsführender Vorstand i.R. der SVG Schleswig- Holstein eG, Neumünster, werden in den Aufsichtsrat wiedergewählt.

Ein Foto von Dr. Norbert Rollinger, dem Vorstandsvorsitzenden der KRAVAGGesellschaften, finden Sie auf der R+V Homepage www.ruv.de unter http://www.ruv.de/de/presse/bilddatenbank/floater_r_v_vorstaende/index.jsp

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Konzern-Kommunikation
Brigitte Römstedt
Tel.: 040-23 606-4777
E-Mail: Brigitte.Roemstedt@kravag.de
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Letzte Änderung: 30.06.2011
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