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Pressemitteilung

KRAVAG-Versicherungen bauen gute Marktposition weiter aus

Hamburg, 28. Juni 2018. Wissen, was die Branche bewegt: Die enge Verzahnung mit dem Transport- und Logistikgewerbe hat sich für die KRAVAG-LOGISTIC erneut bewährt. Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2017 ist der Spezialversicherer weiter auf Wachstumskurs und bleibt unangefochtener Marktführer im gewerblichen Güterverkehr. Auch der Maklerversicherer KRAVAG-ALLGEMEINE verzeichnet erneut ein erfreuliches Wachstum.
Dr. Edgar Martin

Die KRAVAG-Versicherungen bleiben auf der Erfolgsspur: Die KRAVAG-LOGISTIC Versicherungs-AG und die KRAVAG-ALLGEMEINE Versicherungs-AG haben sowohl im Geschäftsjahr 2017 als auch in den ersten fünf Monaten 2018 neue Kunden gewonnen und ihre Beitragseinnahmen überdurchschnittlich gesteigert. Zusammen hatten die beiden Unternehmen der R+V-Gruppe im Mai über 1,6 Millionen Kraftfahrzeuge im Bestand. Edgar Martin, Vorstandsvorsitzender der KRAVAG-Gesellschaften, betonte im Rahmen der diesjährigen Delegiertenversammlung der KRAVAG-SACH VVaG am Unternehmenssitz in Hamburg: "Unser Erfolgsrezept für den nachhaltigen Erfolg der KRAVAG-Gesellschaften ist unsere konsequente Kundenorientierung und die hervorragende Zusammenarbeit mit unseren Vertriebspartnern."

KRAVAG-LOGISTIC 2017: Top-Marktposition gestärkt

Die KRAVAG-LOGISTIC hat ihren Spitzenplatz als Versicherer für das Transport- und Logistikgewerbe weiter ausgebaut. Die gebuchten Bruttobeiträge legten um 4,2 Prozent auf 851 Millionen Euro überdurchschnittlich zu. Die mit Abstand größte Sparte, die Kraftfahrtversicherung, ist mit einem Plus von 5,7 Prozent besonders stark auf 687 Millionen Euro gewachsen. Insgesamt kletterte der Bestand an versicherten Fahrzeugen um über 33.000 auf jetzt 634.000. Auch die Sparte Transport hat sich mit einem Plus von 2,5 Prozent bei den gebuchten Beiträgen gut entwickelt, größter Treiber ist hier die Verkehrshaftungsversicherung.

Mit 754,5 Millionen Euro hat sich der Geschäftsjahresschadenaufwand um 3,8 Prozent erhöht. Im Fuhrparkbereich war die durchschnittliche Schadenhöhe etwas höher als im Vorjahr. Hier machen sich die stetig steigenden Reparaturkosten bei den technisch hoch komplexen modernen Fahrzeugen bemerkbar. Die bilanzielle Schadenquote lag mit 82,9 Prozent auf Vorjahresniveau. Die Kostenquote verbesserte sich leicht von 16,4 auf 15,8 Prozent, auch die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) sank leicht und liegt mit 98,7 Prozent (2016: 99,3 Prozent) weiter unter 100 Prozent. Mit 19,5 Millionen Euro erzielte die KRAVAG-LOGISTIC einen Jahresüberschuss in Vorjahreshöhe. "Die individuell auf unsere Spezialzielgruppe zugeschnittenen Deckungskonzepte sind der große Erfolgsfaktor der KRAVAG-LOGISTIC. Maßgeblich zum erfolgreichen Geschäftsjahr beigetragen haben erneut unsere langjährigen Vertriebspartner in den Straßenverkehrsgenossenschaften und in den Verkehrsverbänden", fasst der Vorstandsvorsitzende Martin zusammen.

Spezialversicherer in 2018 gut gestartet

In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres verzeichnete die KRAVAG-LOGISTIC erneut ein starkes Wachstum und knüpft damit an das erfolgreiche Geschäftsjahr 2017 an. Der Kfz-Bestand stieg um 18.000 auf 652.000 versicherte Fahrzeuge. Damit erhöhten sich auch die Beitragseinnahmen um 4,6 Prozent auf 443 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Wenn sich die Großschäden in Grenzen halten, ist Edgar Martin ist optimistisch, dass die KRAVAG-LOGISTIC auch das Jahr 2018 wieder erfolgreich abschließen wird.

KRAVAG punktet mit Spezialangeboten

Auf die Veränderungen der Branche reagiert KRAVAG mit neuen Versicherungskonzepten. In Kürze bietet der Spezialversicherer im Rahmen der KRAVAG-Logistic-Police Versicherungsschutz für KEP- und Kurierdienste, die Waren mit Lastenrädern ausliefern. Auch für Besitzer von E-Lkw hat KRAVAG passende Angebote entwickelt, die insbesondere Ladegeräte und Akkumulatoren absichern.

KRAVAG will ihre Kunden auch bei der Suche nach sichereren Parkplätzen unterstützen und damit helfen, den Ladungsdiebstahl einzudämmen. Derzeit erprobt der Versicherer eine europäische Parkplatz-App, die um sichere Lkw-Parkplätze ergänzt wird, die sich Kravag-Kunden gegenseitig zur Verfügung stellen. Über die App können die Unternehmen dann sehen, auf welchem Betriebshof an der Route noch ein Platz für ihr Fahrzeug frei ist.

Online-Service ist gefragt

Das Portal KRAVAG-online für die Mitglieder der Straßenverkehrsgenossenschaften erfreut sich wachsender Beliebtheit und ist auch bei der Neukunden-Akquise ein überzeugendes Argument, so Martin: "Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und damit auch die Ansprüche der Kunden. Viele Firmenchefs entscheiden sich für KRAVAG, weil sie bei uns online Verträge verwalten und Schäden melden können" Fast 5.000 User sind derzeit auf dem Portal freigeschaltet, pro Woche melden sich rund 25 neue Kunden an. Und die Entwicklung des Portals geht weiter: Derzeit sind Verbesserungen der Integration in die Kundenprozesse geplant.

"Die Cyber-Schutz-Versicherung ist ein Muss für den Mittelstand"

Cybercrime gehört heute zu den Top-Drei-Risiken für Unternehmen. Einer aktuellen Umfrage zufolge haben bereits 30 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland wirtschaftliche Schäden durch Cyber-Attacken erlitten. Bei jedem vierten betroffenen Unternehmen stand der Betrieb zeitweise still. Doch noch immer unterschätzen viele Unternehmer die Gefahr für den eigenen Betrieb. Sie hoffen, dass ihr Unternehmen nicht ins Visier von Cyberkriminellen gerät. Neben einer Versicherungslösung für Cyber-Risiken wie Betriebsunterbrechung oder Datenzerstörung setzen R+V und KRAVAG laut Edgar Martin deshalb vor allem auf den intensiven Austausch mit den Unternehmern: "Wir wollen unsere Firmenkunden für die hohe Brisanz des Themas sensibilisieren und sie davon überzeugen, dass die Cyber-Schutz-Versicherung gerade für den Mittelstand ein absolutes Muss ist."

KRAVAG-ALLGEMEINE: Zusammen mit Maklern und Mehrfachagenten Beiträge und Bestände erneut gesteigert

Mit einem überdurchschnittlichen Beitragswachstum von 7,5 Prozent auf 475 Millionen Euro hat die KRAVAG-ALLGEMEINE 2017 ihr gutes Vorjahreswachstum nochmals übertroffen. Aufgrund eines sehr guten Neugeschäfts erhöhte sich der Bestand um 62.000 auf rund 960.000 Fahrzeuge. Die Geschäftsjahresschadenaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent auf 403,8 Millionen Euro. Da die Geschäftsjahresschäden im Vergleich zu den Beitragseinnahmen unterdurchschnittlich zulegten, sank die Geschäftsjahresschadenquote nach einem leichten Anstieg im vergangenen Jahr wieder auf 84,9 Prozent (2016: 85,9 Prozent). Die Brutto-Kostenquote war auch 2017 weiter rückläufig und fiel von 16,1 auf 15,3 Prozent. Die Schaden-Kosten-Quote lag mit 95,9 Prozent praktisch auf Vorjahresniveau und damit weiter unter 100 Prozent. Die KRAVAG-ALLGEMEINE erzielte einen gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserten Jahresüberschuss von 11,2 Millionen Euro (2016: 7,3 Millionen Euro). Hierzu trugen unter anderem das starke Beitragswachstum und ein höheres Kapitalanlageergebnis von 19,4 Millionen Euro (2016: 16,3 Millionen Euro) bei.

Auch ins aktuelle Geschäftsjahr ist die KRAVAG-ALLGEMEINE gut gestartet. Dank eines deutlichen Anstiegs des Kfz-Bestandes um 17.000 auf 977.000 konnte sie ihre Beitragseinnahmen um 7,3 Prozent auf 363 Millionen Euro steigern. Für das gesamte Jahr baut Martin auf eine Fortsetzung des Wachstumskurses: "Wir rechnen mit einem zufriedenstellenden Ergebnis und hoffen, dieses Jahr bei der KRAVAG-ALLGEMEINE die 500 Millionen Euro-Beitragsmarke zu knacken."

Personalie KRAVAG-SACH: Hans Wormser

Nach 25-jähriger Tätigkeit im KRAVAG-Aufsichtsrat endet das Mandat von Hans Wormser als Aufsichtsratsvorsitzender der KRAVAG-SACH mit dem Ablauf der diesjährigen Delegiertenversammlung turnusgemäß. Aus Altersgründen scheidet Wormser zu diesem Zeitpunkt aus dem Aufsichtsrat aus. Für seine großen Verdienste um die KRAVAG wurde dem Unternehmer aus Herzogenaurach die KRAVAG-Ehrennadel in Gold verliehen. Neuer Vorsitzender wird sein bisheriger Stellvertreter und Unternehmer aus Bad Oeynhausen Horst Kottmeyer.

Bildunterschrift

Dr. Edgar Martin

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Tel: 040-23606-4777
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Letzte Änderung: 28.06.2018
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